Halterner Moore - das Naturschutzgebiet der Waasag Moore

Mythen, Legenden und viele Informationen Rund um Halterner Moore, erfährt man auf der geführten Moorwanderung.

Foto: (K. Geilen) Geführte Moorwanderung in Kooperation mit dem NABU Haltern und den Naturparkführern Hohe Mark
Foto: (K. Geilen) Geführte Moorwanderung in Kooperation mit dem NABU Haltern und den Naturparkführern Hohe Mark

Eindrücke

Fotos: (H. Bergjürgen) Januar 2021 - Moor nach Pflegemaßnahmen im Herbst. Es wurden einige Bäume gefällt um die Moorlandschaft zu erhalten.

Fotos: (H. Bergjürgen) Die Moore im Winter.

Fotos: (K. Geilen) 2019


Typische Moorpflanzen

Wollgras

Foto: (K. Geilen)
Foto: (K. Geilen)
Foto: (H. Bergjürgen)
Foto: (H. Bergjürgen)

Ab April zeigt sich das Moor in weißer Pracht. Das Wollgras steht in voller "Blütte". Streng genommen sind die weißen Wollbäusche aber keine Blüten sondern die Blütenhüllfäden der Fruchte, welche der Samenverbreitung dienen. Die Gräser sind also bereits verblüht.

Sonnentau

Foto: (K. Geilen)
Foto: (K. Geilen)
Foto: (H. Bergjürgen)
Foto: (H. Bergjürgen)

Sonnentau zählt zu den Fleischfressenden Pflanzen. Mit ihren mit Klebedrüsen besetzen Blättern sind sie in der Lage kleinere Insekten zu fangen. Dadurch sind die Pflanzen in der Lage auch in Nährstoffarmen Gebieten zu überleben.


Becherflechte

Fotos: (H. Bergjürgen)

Flechten sind faszinierende Doppelwesen aus Algen und Flechten, welche in Symbiose miteinander leben. Sie sind sehr klein und wachsen nur sehr langsam. Diese Art Flechte wächst vor allem auf Humus, Moosen und Totholz.


Tiere des Moores

Zauneidechse

Fotos: (H. Bergjürgen) Zauneidechse - Männchen im Hochzeitskleid

Fotos: (H. Bergjürgen) Zauneidechse - Weibchen (rechts)

Die Zauneidechse wurde zum Reptil des Jahres 2020 ernannt. "Die Zauneidechse wurde von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) zum „Reptil des Jahres 2020“ ernannt. Ihre Männchen sind zur Paarungszeit leuchtend smaragdgrün und attraktive Werbeträger für die oft kritisch beäugten heimischen Reptilien." (NABU.de)

Grüner Zipfelfalter

Fotos: (H. Bergjürgen)

Der grüne Brombeer-Zipfelfalter ist der Schmetterling des Jahres 2020." Große Ansprüche stellt der Brombeer-Zipfelfalter eigentlich nicht. Einigermaßen strukturreich sollte der Lebensraum sein, nicht zu sehr zugewachsen, aber auch nicht zu intensiv genutzt. Dennoch wird auch dieser kleine Tagfalter immer seltener." (NABU.de)

Gerandete Jagdspinne

Fotos: (H. Bergjürgen)

Die gerandete Jagdspinne ist zur Spinne des Jahres 2020 gewühlt worde, um auf ihren bedrohten Lebensraum aufmerksam zu machen. Sie ist einer der größten heimischen Spinnen und fängt ihre Beute keineswegs mit einem Netz, sondern lautert am Ufer von Mooren und Seen. Sie ist sogar in der Lage zu tauchen und wie ein Wasserläufer übers Wasser zu laufen. Leider werden immer mehr Ufergebiete verbaut und Moore trocken gelegt. Hier in unserem Wasag-Mooren ist sie noch zu finden.