Auf der Suche nach Libellen

Text und Bilder von Hermann Bergjürgen

Kleinlibellen

Prachtlibellen

Gebänderte Prachtlibelle
Gebänderte Prachtlibelle
Größenvergleich
Größenvergleich

 

Die Prachtlibellen sind die primitivste Libellenfamilie und stehen den ausgestorbenen Vorfahren der Libellen am nächsten. (Aus -Die Libellen unserer Heimat- 1953). Prachtlibellen sind die größten einheimischen Kleinlibellen. Hier ein Größenvergleich zwischen dem Weibchen der Gebänderten Prachtlibelle und meinem Daumen.

 

Beute

weibliche Gebänderte Prachtlibelle
weibliche Gebänderte Prachtlibelle
Tigerschnake
Tigerschnake

Hier hat ein Weibchen eine Tigerschnake erwischt. Flügel und Beine der Beute werden in der Regel nicht gefressen.Tigerschnaken sind keine geschickten Flieger und somit eine leichte Beute für Flugakrobaten, wie Libellen. Dieses Weibchen hat nur noch vier Beine, was evtl. auf einen überstandenen Angriff eines Beutegreifers schließen lässt. Schnaken sehen aus wie große Mücken sind aber keine Blutsauger und somit für den Menschen nicht gefährlich.

männliche Gebänderte Prachtlibelle
männliche Gebänderte Prachtlibelle
Skorpionsfliege
Skorpionsfliege

 

Potentielle Beute wird nicht immer auch als solche angesehen. Auf diesem Bild hält die Prachtlibelle eine weibliche Skorpionsfliege wohl für einen Rivalen und nimmt eine Drohhaltung ein. Die Fliege scheint nicht so recht zu wissen, was sie davon halten soll. Ob das kräftige, zu den Schnabelfliegen zählende Insekt tatsächlich ins Beuteschema der Prachtlibelle passen würde?

 

Am Hinterleib des Skorpionsfliegenmännchens kann man den Grund für den Namen der Skorpionsfliege erkennen. Diese ca. 2cm großen Fliegen, Insekt des Jahres 2018, sind bei ihrer Nahrung nicht wählerisch. Von Blütennektar über tote Insekten bis zu zarten Schmetterlingsraupen reicht die Palette.

 

 

Entwicklung

 

Prachtlibellen entwickeln sich ausschließlich in Fließgewässern. Aber als „jugendliche“ Insekten streifen sie noch umher und tauchen dabei auch an so manchem stehenden Gewässer auf.

 

 

 

Dieses Weibchen hat sich über eine Woche lang an einem kleinen Gartenteich aufgehalten. Ob es das Interesse am Gewässer war oder ob das üppige Nahrungsangebot für den Verbleib gesorgt hat?

 

 

Kurz nachdem das Weibchen den Teich verlassen hatte ist dieses Männchen dort für vier Tage aufgetaucht. Ob die beiden Libellen am stehenden Gewässer wohl für Nachwuchs gesorgt hätten?

 

Alle am Teich befindlichen Libellen wurden auf jeden Fall mit gespreizten Flügeln „bedroht“ egal ob Groß- oder Kleinlibelle.

 


 

Wenn die Jugend- bzw. Reifezeit der Libellen vorbei ist suchen sie ein passendes Leichgewässer auf. Die Männchen besetzen nach Möglichkeit Territorien mit guten Plätzen zur Eiablage. Diese Plätze sind aber häufig sehr begehrt und müssen gegen Rivalen verteidigt werden.

 

 

Manchmal nehmen die sonnenhungrigen Insekten sogar schattige Plätze in Kauf.

 

Die Hauptsache ist für die männlichen Libellen aber einen guten Eiablageplatz zu kontrollieren.

 

 

Die Weibchen beobachten aus sicherer Entfernung heraus das „muntere Treiben“ und suchen sich wahrscheinlich die Männchen heraus, die in der Lage sind die besten Plätze zu verteidigen.

 

Wenn die Männchen in großer Zahl am Bach- oder Flussufer auf der „Lauer“ liegen, machen sie sich als wilde Meute auf die Jagt nach Weibchen, die sich ins „Freie“ getrauen.

 


 

Aber nicht nur bei den Libellen sind die besten Plätze sehr begehrt. Diese Libelle teilt sich ihren Platz mit einer Spinne.

 

 

Dieses Männchen war mit zwei Beinen an den allgegenwärtigen Spinnfäden „hängen“ geblieben und hat sein linkes Vorderbein beim Versuch sich zu befreien, verloren. Als sich die Libelle befreit hatte, ist sie umgehend aufs Wasser hinausgeflogen und hat sich, wohl bis an die Flügelspitzen mit Testosteron vollgepumpt, einem Schwarm anderer Männchen angeschlossen, die ein Weibchen verfolgt haben.

 

 

Ein anderes Männchen hatte weniger Glück.

 

Auch hier kann man sehen, dass die Flügel und Beine verschmäht werden, weil deren Nährwert so gering ist, das der Verzehr sich nicht lohnt.

 


 

Nachdem sich die Partner gefunden haben, ziehen sie sich soweit zurück, dass sie sich nicht auf dem „Präsentierteller“ befinden.

 

 

(1) Anschließend geht es hinaus aufs Wasser, unter genauer Beobachtung der „ledigen“ Männchen. Das Paar ist den ständigen Angriffen anderer Männchen ausgesetzt und entzieht sich mit einem Tauchgang diesen ständigen Belästigungen, wobei die Partner sich vorher getrennt haben.

(2)Das Weibchen ist schon mal „vorgegangen“. Angreifende Rivalen werden weiterhin mit den Flügeln angedroht. Ein Wasserläufer schaut mal nach, ob es für ihn etwas zu holen gibt.

(3)Immer tiefer begibt sich das Männchen unter die Wasseroberfläche aber solange auch nur ein Teil der Flügel heraus schaut, greifen weiterhin andere Männchen an.

(4)Erst, wenn die Libelle fast komplett verschwunden ist, lassen die anderen Männchen von ihr ab.  Ob Männchen als Ablenkungsmanöver für Fische dienen sollen, um das „wichtigere“ Weibchen zu schützen?

Wasserläufer gehören zu den Wanzen und sie leben räuberisch von Insekten, die auf die Wasseroberfläche gefallen sind und dort hilflos zappeln. Durch diese raschen Bewegungen entstehen Schwingungen auf der Wasseroberfläche, die die Wasserläufer wahrnehmen. Mit den kurzen, kräftigen Vorderbeinen wird die Beute ergriffen und, wie bei Wanzen so üblich, ausgesaugt


Gemeine Winterlibelle

 

Häufig sind bei Libellen die Männchen auffällig bunt und glänzend gefärbt, um bei den „Damen“ Eindruck zu machen.

 

Bei der Gemeine Winterlibelle sind beide Geschlechter unauffällig gefärbt, was auch nötig ist, da sie fast ein Jahr lang als erwachsenes Insekt leben und sich vor Fressfeinden verbergen müssen.

 

 

Was ihnen auch gut gelingt. Sie sind so gefärbt, damit sie auf allen möglichen natürlichen Untergründen gut getarnt sind.

 

 

Wenn sich die Libelle beobachtet fühlt, verharrt sie erst mal im Vertrauen auf ihre Tarnung.

 

 

Sofern die „Bedrohung“ nicht verschwindet, versucht das Insekt aus dem Blickfeld der möglichen Gefahr zu entwischen indem sie um den Pflanzenstängel herumläuft. Das geht so unauffällig von statten, dass man es kaum mitbekommt.

 


 

Je nachdem, wie die Sonnenstrahlen auf den Libellenkörper treffen erscheint dieser in metallischem Glanz.

 

Lebenslauf

(1)17.07. Der Lebenslauf der Gemeinen Winterlibelle verläuft völlig anders, als bei allen anderen einheimischen Libellen abgesehen von der Sibirischen Winterlibelle, die aber in unseren Breiten wohl nicht vorkommt. Dieses junge Weibchen ist so Mitte Juli geschlüpft. Augen, Flügel, Hinterleib und Beine sind noch nicht ausgefärbt.

(2)30.08. Beim Wacholdertag in der Holtwicker Wacholderheide habe ich dieses Weibchen entdeckt. Weitab von passenden Gewässern. Die braunen Zeichnungen beginnen schon etwas dunkler zu werden.

(3)24.09. Die Färbung wird, etwa drei Wochen später, immer intensiver.

(4)01.11. Das Bild mit der männlichen Heidelibelle zeigt, dass eine Winterlibelle ständig auf der Hut sein muss und dabei hilft ihr ihre Tarnung und das Verhalten regungslos zu verharren. Sollte sie auffliegen, wäre es möglicherweise um sie geschehen.

(5)24.02. Dieses Weibchen war die früheste Libellenentdeckung, die ich gemacht habe. Es war ein sonniger Tag und ich bin gezielt auf die „Pirsch“ gegangen. Hätten die zarten Libellenflügel nicht die Sonne reflektiert hätte ich die Libelle nicht entdeckt. Nach dem Winter ist die lange Reifezeit der Winterlibellen vorbei und sie sind geschlechtsreif.

(6)26.03. Je älter die Libelle wird umso dunkler wird ihre Färbung. Das Männchen, zu erkennen an den zangenförmigen Hinterleibsanhängen, ist kaum auf der trockenen Glockenheide zu erkennen.

(7)09.04. Allmählich färben sich die Augen an der Oberseite bläulich.

(8)14.05. Nun ist die Libelle etwa 10 Monate alt. Die braune und die blaue Färbung wird immer kräftiger. April/Mai/Juni ist die Paarungszeit und nach etwa 3 Wochen als Ei beginnt die kurze Larvenzeit. Dann beginnt das lange Libellendasein von neuem.

(9) Moderate Minustemperaturen machen den Winterlibellen wenig zu schaffen. Das „bisschen“ Raureif macht diesem Männchen nichts aus. Bis -8°C kann die Gemeine Winterlibelle im „Freien“ überleben. Bei noch tieferen Temperaturen müssen sich die Insekten wahrscheinlich unter Baumrinde, Steinen oder Laubstreu verkriechen.


Kleine Binsenjungfer

 

Die Libellen sind so klein, dass die blauen Augen des Männchens ohne solche Fotos im Verborgenen bleiben würden.

 

 

Am selben Tag, wie die Winterlibelle habe ich drei Kleine Binsenjungfern entdeckt und im Gegensatz zur Erstgenannten endete das irdische Dasein der Binsenjungfern an diesem Tag. Die Kleine Binsenjungfer hat einen ganz anderen Lebenslauf, als die Winterlibelle.

 

 

Dieses Weibchen hat sich schon am Vorabend an einem Grashalm abgesetzt. Bei dem Versuch sich mit den Vorderbeinen Tau von den Augen zu wischen ist es in der immer kälter werdenden Nacht erstarrt, sodass die Beine fast wie gefaltete Hände anmuten.

 

 

Auch dieses Männchen hat es „kalt“ erwischt. Alle Drei gezeigten Libellen haben frei an Halmen gesessen, sodass der Frost „leichtes Spiel“ hatte.

 

Die Kleine ist die späteste der Binsenjungfern, die im Jahr auftaucht, ihre Flugzeit erstreckt sich in unseren Breiten von Juli bis November und so kommt es immer wieder vor, dass gerade sie mit Frost in Kontakt kommt.

 


 

Auf diesem Bild ist dasselbe Männchen, wie oben zu sehen nur am Abend vorher.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Kleinlibellen legen die Binsenjungfern ihre Flügel häufig nicht zusammen. Anhand der Flügelmale und der blaugrauen Bereifung am Hinterleib lässt sich die Kleine Binsenjungfer identifizieren. Mit der „Zange“ am Ende vom Hinterleib wird das Weibchen am Hinterkopf gehalten.

 

 

Binsenjungfern legen ihre Eier in Hohlstängeln, die dort überwintern. Im Frühling schlüpfen die Larven, die sich nach ein paar Monaten schon zur Libelle wandeln.

 

 

 

 

Kleinlibellen sind Ansitzjäger und beobachten von einer Sitzwarte aus ihre Umgebung, gelegentlich fangen sie auch „nichtfliegende“ Beutetiere, wie kleine Spinnen oder auch der „Beuteraub“, so will ich es mal nennen, kommt vor, was bedeutet dass Insekten, die gerade in ein Spinnennetz geraten sind von den Libellen dort herausgeholt werden, was ich bisher zwei mal beobachten konnte.

 

 

Bei dieser Kleinen Binsenjungfer konnte ich beobachten, dass sie die Spinne, die dabei war ein Netz zu spinnen, direkt dort heraus gefangen hat.

 

 

Metallisch grün glänzen die kleinen Libellen, hier ein Weibchen auf einer verblühten Glockenheide.

 

 

 

Bei genauem Hinsehen sind die kleinen, zarten Fühler zu erkennen, die im Verhältnis zur Körpergröße und den großen Augen wohl im Leben der Libellen eine untergeordnete Rolle spielen.

 

 

Aber die kleine Binsenjungfer ist auch ein geschickter Flugjäger, sonst wäre sie nicht in der Lage unter Anderem die flinken Schwebfliegen zu fangen.

 

 

Mit zunehmendem Alter ändert sich die grüne Farbe immer mehr in ein Kupferbraun. Zwischen den zwei Fotos liegen etwa sechs Wochen.

 

 

Die Flügelmale der Kleinen Binsenjungfer sind rötlich-braun und auf beiden Seiten von einem hellen Rand begrenzt.

 

Die Basis der vier, nahezu gleichgeformten Flügel ist sehr schmal, was aber vollkommen ausreicht, um den leichten Körper behände durch die Luft zu bewegen.

 

 

 


 

Spinnen stellen ständig eine große Gefahr für die Libellen dar. Wo es viele Libellen gibt, sind auch viele Spinnen.

 


Große Pechlibelle

Große Pechlibelle (01.08.2017)
Große Pechlibelle (01.08.2017)

Die Große Pechlibelle ist eine der häufigsten Kleinlibellen in unseren Breiten.

 

Sie kommt an allerlei stehenden und langsam fließenden Gewässern vor. Die Larven der Großen Pechlibelle sind recht anspruchslos. Ob in einer Regentonne oder am Fuß einer Bergehalde alles kein Problem. Die Weibchen dieser Art kommen in mehreren Farbvarianten vor.

 

Auf dem Bild sind junge Weibchen zu sehen, die sich noch umfärben werden.(10.06.2016)

 

Der frisch geschlüpften Libelle sieht man die spätere Farbgebung noch nicht an. (10.06.2016)

 

Am 01.08.2017 hat das Männchen der Großen Pechlibelle die Spinnfäden nicht früh genug erkannt. Der gefangene Jäger hat keine Möglichkeit dem Unheil zu entgehen.

 


Größenvergleich von Heidelibelle (oben) und ein Paar der Großen Pechlibelle (unten) (06.08.2018)
Größenvergleich von Heidelibelle (oben) und ein Paar der Großen Pechlibelle (unten) (06.08.2018)

Um die Größe der Großen Pechlibelle einordnen zu können, muss mal wieder eine Heidelibelle als Vergleich herhalten. Wobei das Paar der Großen Pechlibelle unscharf abgebildet ist, was dem Vergleich aber hoffentlich nicht schadet. Bei genauerem Hinsehen kann man einzelne Spinnfäden erkennen. Um den Teich herum gibt es kaum einen Ast oder Halm, der nicht eingesponnen ist. Ob Libellen diese Fäden als Gefahr wahrnehmen kann ich nicht sagen.

 


Großes Granatauge

Männliches Exemplar des Großen Granatauge
Männliches Exemplar des Großen Granatauge

Eine weitere Kleinlibelle ist das Große Granatauge. Diese Libelle ist etwas kräftiger gebaut, als die vorangegangene Art. In einem Bestimmungsbuch ist ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie ein Weibchen vom Großen Granatauge ein Männchen der Großen Pechlibelle frisst. Sie ist, meiner Erfahrung nach, recht scheu und da ist ein Teleobjektiv mit Makrofunktion schon sehr hilfreich. Das Auffälligste dieser Art sind die leuchtend roten Augen der Männchen.

 

An manchen Tagen sind sehr viele Paare dabei die Eier abzulegen. Der Vorteil ist, dass zwar einige Paare „auf der Strecke“ bleiben aber der weitaus größere Teil kann die Eiablage durchziehen.

 

Rückenschwimmer, Wasserkäfer, Fische, Frösche oder z.B. Wasserläufer stellen immer eine Gefahr für eierlegende Libellen dar.

 



Frühe Adonislibelle

Am 21. April 2016 habe ich mich auf den Weg gemacht, um zu sehen, ob ich evtl. Exemplare der Frühen Adonislibelle ausmachen kann und tatsächlich flog aber eine Großlibelle an mir vorbei. Bei ihr handelte es sich, wie es sich später herausstellte, um eine Nordische Moosjungfer. Einen Moment später habe ich aber die ersten Exemplare der Frühen Adonislibelle ausmachen können. Sie zählt zu den ersten Kleinlibellen, die in unseren Breiten schlüpfen. Im Anschluss einige Eindrücke der Frühen Adonislibelle, aufgenommen in unserem Garten.

schlüpfende Adonsilibelle am 19.05.13
schlüpfende Adonsilibelle am 19.05.13

 

 

Wenn Libellen schlüpfen, dann sind die Flügel und der Hinterleib noch auf die Größe und Länge der Nymphenhaut reduziert. Sobald die Libelle geschlüpft ist, sucht sie in der Regel einen sonnigen Platz auf, um sowohl Flügel als auch Hinterleib mit Flüssigkeit zu füllen. Dieser Vorgang kann sich über mehrere Stunden hinziehen und birgt so manche Gefahren für die junge Libelle. Die Witterung spielt eine wichtige Rolle. Ist es zu heiß und windig, dann droht die Libelle schnell zu trocknen. Regnet es und die Temperaturen sinken, dann kann die Libelle erfrieren. Ebenso können sie Räubern, wie Vögel oder Ameisen zum Opfer fallen.

 

 

Junge Adonislibelle 19.05.13: In zarten Pastellfarben und teilweise transparentem Hinterleib präsentieren sich die jungen Libellen.

 

Jugendliche Adonislibelle 29.04.06: Mit zunehmendem Alter werden die Farben immer intensiver, die Libellen bekommen praktisch ein „Jugendkleid“.

 

Ausgewachsene Adonislibelle (01.05.06): Beim ausgewachsenen Insekt werden die Farben noch intensiver und „satter“.

 



Späte Adonislibelle

weibliche Späte Adonislibelle: 24.07.2014
weibliche Späte Adonislibelle: 24.07.2014

Eine weitere Kleinlibelle zeigte sich am 12.07.2016. Späte Adonislibelle, Zarte Rubinjunfer oder Scharlachlibelle sind ihre deutschen Namen, der lateinische Name lautet Ceriagrion tenellum.

 

Der unverwechselbare Unterschied zur Frühen Adonislibelle sind die orangefarbenen Beine und hier bei dem Männchen der durchgehende rote Hinterleib. Bei diesem Exemplar ist ein Flügel evtl. durch Sonneneinstrahlung beschädigt aber es schränkt die Libelle anscheinend nicht ein.

 

Ein Weibchen der Späten Adonislibelle, am 25.07.14.