Schottergärten und das Stadtklima

Übersicht

Problem: Temperatur

(pixaby/G. Altmann)
Foto: (pixaby/G. Altmann) Thermometer

Problem: Wasser

(pixaby/G. Marotta)
Foto: (pixaby/zotx) shadow

Problem: Staubpartikel

(pixaby/lucindafaye)
Foto: (pixaby/lucindafaye)

Was können wir tun?

Wildblumenwiese mit Wilder Möhre, echtem Labkraut, Malve und lockerer Strauchhecke im Hintergrund.
Foto: (C. Lynen) Wildblumenwiese als Vorgarten


Temperaturen in Schottergärten und der Stadt


Experiment: Temperaturunterschiede in Schottergärten und anderswo

 

Miss mit einem Temperaturmessgerät an einem sonnigen Tag zur Mittagszeit die Temperatur des Bodens

(pixaby/G. Altmann)
(pixaby/G. Altmann)

 

1. In einem „Schottergarten“ in der Sonne

2. Auf einer kurz gemähten Rasenfläche in der Sonne

3. Auf einer Wiese mit hohen Gräsern und Blumen in der Sonne

4. In einem bepflanzten Vorgarten in der Sonne

 

Die Messungen am Abend nach Sonnenuntergang nochmal an den gleichen Stellen wiederholen. Was kannst Du erkennen? Lösung


Wasser

Experiment: Wasserspeicherfähigkeit von Böden

 

Wir wollen die Wasserspeicherfähigkeit von Boden vergleichen.

Foto: (pixaby/zotx) shadow
Foto: (pixaby/zotx) shadow

 Dazu brauchen wir:

 

  • zwei gleiche Gefäße ca. 1 Liter Volumen (z.B. Joghurteimer) für Gartenerde
  •  Zwei weitere Gefäße zum Abmessen einer Wassermenge
  •  ein kleines Küchensieb oder Teesieb
  •  eine Waage bis mind. 2 kg
  •  Uhr oder Stoppuhr
  •  Stift zum Beschriften der Gefäße

 

Durchführung:

1. Beide 1L-Gefäße bis oben locker mit Erde füllen (auf gleiches Gewicht achten).

 

2. Im ersten Gefäß die eingefüllte Erde um ca. 5 cm zusammendrücken und die Höhe der Erde messen.

 

3. Im zweiten Gefäß die eingefüllte Erde soweit wie möglich zusammendrücken und die Höhe der Erde im Gefäß messen.

 

4. in das erste Gefäß vorsichtig 500 mL Wasser hineingießen, um die Erde nicht umzuwirbeln.

 

5. Nach einer Wartezeit von 1 Minute das überstehende Wasser durch das Sieb wieder zurück in das Wassergefäß gießen und Auswiegen / die Höhe des Wasserstandes mit markieren.

 

6. Punkt 4 und 5 mit Eimer zwei wiederholen.

 

 

 

Auswertung:

 

Bei welchem Erdeimer kommt mehr Wasser zurück in unser Messgefäß?

 

Was bedeutet das?

 

 

 


Staubpartikel

Stadt im Nebel - ein trügerisches Bild

Foto: (pixaby/lucindafaye) Stadt im Nebel
Foto: (pixaby/lucindafaye) Stadt im Nebel

Nebel liegt über der Stadt

 

Das sieht malerisch aus.

An kleinsten Staubteilchen, die in der Luft schweben können, kondensiert Feuchtigkeit aus der Luft, wenn diese sich abkühlt. Dann bildet sich Nebel oder sogar Regentropfen.

Woher kommt denn der Staub?

Zum Beispiel als Reifenabrieb im Verkehr, Farbabrieb von Häusern, Steinmehl aus Pflaster, Asphaltteilchen und vieles mehr erzeugen wir Menschen die in den Städten leben selbst.

 

 


Was können die Menschen in der Stadt tun, um uns zu helfen?

Wilde Ecken zulassen

Wildblumenwiese mit Wilder Möhre, echtem Labkraut, Malve und lockerer Strauchhecke im Hintergrund.
Foto: (C. Lynen) Wildblumenwiese als Vorgarten

Viele kleine pflanzenartenreiche Flächen bieten  vielen Insekten Lebensraum und Nahrung.

 

Dann finden sich auch Vögel und andere Tiere ein. Das erfreut den Spaziergänger und ist lebenswichtig für alle Menschen. Denn viele Insektenarten bestäuben wie die Honibienen Blumen und andere Pflanzen.

 

Hilf mit einem kleinen Stück im Garten, auch der Seitenstreifen an der Straße (vorher den Eigentümer fragen) solche wilde Ecken anzulegen und zu pflegen. 

 

Keine Angst Pflegen bedeutet meist ein oder zwei Mal im Jahr mähen oder einen "geraden Rand" oder eine "saubere Kante" herstellen. Dann sieht es schön ordentlich aus.

 

Schottergärten verbieten


Stadtbegrünung

Die Vorteile kurz und knapp

Mehr heimische Natur in der Stadt hat einige Vorteile:

 

 - Sauerstoffproduktion durch Photosynthese.

 - Bindung von Nanopartikeln durch die Pflanzen.

 - Kühlung des nahen Umfeldes durch Verdunstung durch Pflanzen und Bäume.

 - Lebensraum für Vögel andere Tiere und Insekten.

 - Mit Insektengittern in den Fenstern bleibt dann auch jeder wo er soll.